Photobucket - Video and Image Hosting

Pentagramm umgedreht

Umgekehrtes Pentagramm

Der umgekehrte fünfzackige Stern ist das bekannteste Zeichen für satanische Verehrung. Die beiden Ziegenkopf-Hörner an seiner Spitze sollen Satan als Gott darstellen.

umgedrehtes Kreuz

Umgekehrtes Kreuz

Das auf dem Kopf stehende Kreuz wird oft als „Kreuz des Südens" bezeichnet. Es symbolisiert die Verspottung und Ablehnung des christlichen Kreuzes. Es wird in Graffiti, auf manchen Albumhüllen und für Schmuck (Ketten, Ohranhänger) verwendet.
Äußerst selten ist der Gebrauch als "Petrus-Kreuz" im christlichen Umfeld - Petrus wurde der Überlieferung nach mit dem Kopf nach unten gekreuzigt. Da es in neuerer Zeit in seiner satanistischen Bedeutung festgelegt ist, wird es im christlichen Bereich so gut wie nicht mehr verwendet. Das Protest- und Provokationspotential des umgedrehten Kreuzes wird mitunter auch von Menschen benutzt, die allgemein ihre Abneigung gegen Christentum/Kirche zum Ausdruck bringen wollen. Gewollt oder ungewollt erscheinen sie für Außenstehende dadurch aber in der Nähe zum Satanismus.

666

666

Sie stellt die Zahl des Großen Tieres oder Antichristen dar. Im letzten Buch der Bibel (Offb 13, 18) heisst es: „Wer Verstand hat, der deute die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist 666."
Vermutlich ist es eine Anspielung auf den römischen Kaiser Nero. Die Zahl gilt im Satanismus als Synonym Satans. (umfangreiche Darlegung von Thomas Novotny)

Gehörnte Hand

Diese Handhaltung soll (als Erkennungsmerkmal in der Szene) den Teufelskopf (mit seinen Hörnern) darstellen. In einigen Mittelmeerländern allerdings auch als obszöne Geste ("Ich setze dir Hörner auf" ) verbreitet. In letzter Zeit auch wegen ihrer Protestsymbolik beliebt bei Rockkonzerten.

Church of Satan - Logo

Satanskirche

Symbol der „Church of Satan" in San Francisco. Es findet sich in der „Satanischen Bibel" über den „Neun Satanischen Thesen".

Regeln / Gesetze

Die elf satanischen Gebote für die Erde von Anton Szandor LaVey©1967

Gib keine Stellungnahmen oder Ratschläge, wenn du nicht gefragt wirst.
Erzähle deine Sorgen nicht anderen, wenn du nicht sicher bist, daß sie sie hören wollen.
In jemandes anderen Heim erweise ihm Respekt, ansonsten betritt es nicht.
Wenn dich ein Gast in deinem Heim belästigt, behandele ihn grausam und ohne Gnade.
Unternimm keinen sexuellen Vorstoß, solange du nicht entsprechende Signale bekommen hast.
Nimm nichts an dich, was dir nicht gehört, außer es ist eine Bürde für den anderen und er schreit danach, entlastet zu werden. Erkenne die Macht der Magie an, wenn du sie erfolgreich eingesetzt hast, um deinen Wünschen zum Erfolg zu verhelfen. Wenn du die Macht der Magie verleugnest, nachdem du sie mit Erfolg beschworen hast, wirst du alles verlieren, was du erreicht hast.
Beschwere dich nicht über etwas, dem du dich nicht selbst aussetzen mußt.
Füge Kindern keinen Schaden zu.
Töte keine nichtmenschlichen Tiere, außer du wirst angegriffen oder zu Nahrungszwecken.
Wenn du auf offenem Grund unterwegs bist, belästige niemanden. Wenn dich jemand belästigt, bitte ihn, damit aufzuhören. Wenn er nicht aufhört, vernichte ihn.

Die neun satanischen Sünden Anton Szandor LaVey ©1987

Dummheit
Der oberste Eintrag auf der Liste der satanischen Sünden. Die Hauptsünde des Satanismus. Es ist zu schade, daß Dummheit keine Schmerzen verursacht. Unwissenheit ist eine Sache, aber unsere Gesellschaft gedeiht in wachsendem Ausmaß durch Dummheit. Sie hängt davon ab, daß die Leute weitermachen mit dem, was ihnen auch immer erzählt wird. Die Medien fördern kultivierte Dummheit als eine Haltung, die nicht nur akzeptabel, sondern lobenswert ist. Satanisten müssen lernen, hinter die Tricks zu sehen, sie können es sich nicht leisten, dumm zu sein.
Anmaßung
Inhaltslose Beiträge können ausgesprochen irritierend sein und sind keine Anwendung der Hauptregeln der niedereren Magie. Auf der gleichen Ebene mit Dummheit, wenn es darum geht, was heute das Geld in Umlauf hält. Jeder wird dazu gebracht, sich wie ein großes Tier zu fühlen, ob nun was daran ist oder nicht.

Solipsismus
Kann für Satanisten sehr gefährlich sein. Man projiziert seine Reaktionen, seine Antworten und sein Einfindungsvermögen auf jemanden, der wahrscheinlich weit weniger eingestimmt ist als man selbst. Es ist ein Fehler, daß man von den Leuten erwartet, daß sie einem dieselbe Rücksichtnahme, Höflichkeit und Respekt entgegenbringen, die man ihnen gegenüber selbstverständlich aufbringt. Sie werden es nicht machen. Statt dessen müssen Satanisten danach trachten, den Satz "Wie du mir, so ich dir" zur Anwendung zu bringen. Für die meisten von uns ist es mit Arbeit verbunden und erfordert dauernde Wachsamkeit, damit man nicht in die angenehme Illusion verfällt, daß jeder genau so ist wie man selbst. Wie gesagt, bestimmte Utopien wären ideal in einer Gesellschaft von Philosophen, aber unglücklicherweise (oder glücklicherweise, von einem Machiavellischen Standpunkt aus gesehen) sind wir davon weit entfernt.

Selbsttäuschung
Kommt in den neun satanischen Gebote vor, verdient es aber, hier wiederholt zu werden. Noch eine Hauptsünde. Wir dürfen nicht den heiligen Kühen huldigen, die uns präsentiert werden, einschließlich der Rollen, von denen erwartet wird, das wir selbst sie spielen. Selbsttäuschung sollte nur betrieben werden, wenn es Spaß macht, und im vollen Bewußtsein der Tatsache. Aber dann ist es nicht Selbsttäuschung!
Zugehörigkeit zur Herde
Offensichtlich, vom satanischen Standpunkt. Es ist durchaus in Ordnung, den Wünschen einer Person nachzukommen, wenn man davon schließlich profitiert. Aber nur Narren folgen der Herde und lassen sich von einem unpersönlichen Wesen diktieren. Der Schlüssel ist, sich seinen Herren weise auszusuchen, statt von den Launen vieler versklavt zu werden.

Mangel an Perspektiven
Auch dieser Punkt kann zu einer Menge Schmerzen für einen Satanisten führen. Du darfst niemals aus dem Blick verlieren, wer und was du bist, und was für eine Bedrohung du durch deine bloße Existenz sein kannst. Wir machen Geschichte, hier und jetzt, jeden Tag. Behalte immer ein umfassendes historisches und soziales Bild im Bewußtsein. Das ist ein wichtiger Schlüssel sowohl für niederere als auch für höhere Magie. Erkenne die Muster und reihe die Ereignisse aneinander, so wie du möchtest, daß die Teile auf ihren Platz fallen. Beuge dich nicht dem Druck der Herde wisse, daß du auf einer völlig anderen Ebene arbeitest als der Rest der Welt.

Vergeßlichkeit gegenüber früheren Grundsätzen
Sei dir bewußt, daß das einer der Schlüssel dafür ist, die Leute mittels Gehirnwäsche dazu zu bringen, etwas "Neues" und "Anderes" zu akzeptieren, das in Wirklichkeit einstmals allgemein bekannt war, jetzt aber in neuer Verpackung präsentiert wird. Es wird von uns erwartet, daß wir von der Begabung des "Erfinders" schwärmen und darüber das ursprüngliche Original vergessen. Dies führt zu einer beliebig entsorgbaren Gesellschaft.
Kontraproduktiver Stolz
Dieses erste Wort ist wesentlich. Stolz ist großartig, solange du nicht beginnst, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Die satanische Regel ist: wenn es dir nutzt, großartig. Wenn es aufhört, dir nützlich zu sein, wenn du dich in eine Ecke manövriert hast und der einzige Ausweg von dort ist, zu sagen, "Es tut mir leid, ich habe einen Fehler gemacht, laß uns einen gemeinsamen Ausweg finden", dann mach es.

Mangel an Ästhetik
Das ist die physische Anwendung des Ausgleichsfaktors. Ästhetik ist wichtig für niederere Magie und sollte kultiviert werden. Es ist offensichtlich, daß kaum jemand die klassischen Standards von Schönheit und Form zu Geld machen kann, darum sind sie in der Konsumgesellschaft nicht gefördert, aber ein "Blick" für Schönheit, für Ausgewogenheit, ist ein wesentliches satanisches Hilfsmittel und muß zum Erreichen der optimalen magischen Effektivität angewandt werden. Es ist nicht das, was als erfreulich erwartet wird es ist, was es ist. Ästhetik ist eine persönliche Angelegenheit, ein Spiegel des eigenen Naturells, aber es gibt allgemein angenehme und harmonische Aspekte, die nicht verleugnet werden sollten.

Die neun satanischen Aussagen aus The Satanic Bible, ©1969 von Anton Szandor LaVey

Satan repräsentiert Hingabe statt Enthaltsamkeit.
Satan repräsentiert vitale Existenz statt spiritueller Hirngespinste.
Satan repräsentiert reine Weisheit statt heuchlerischer Selbsttäuschung.
Satan repräsentiert Güte gegenüber denen, die sie verdienen, statt an Undankbare verschwendete Liebe.
Satan repräsentiert Vergeltung statt Darbieten der anderen Wange.
Satan repräsentiert Verantwortung gegenüber Verantwortungsbewußten statt Sorge um psychische Vampire.
Satan repräsentiert den Menschen als bloß ein anderes Tier - manchmal besser, meistens schlechter als die vierbeinigen - das durch seine "göttliche spirituelle und intellektuelle Entwicklung" zum bösartigsten aller Tiere geworden ist.
Satan repräsentiert alle der so genannten Sünden, da sie alle zur körperlichen, geistigen und emotionalen Genugtuung führen.
Satan ist der beste Freund, den die Kirche jemals hatte, da er sie über all die Jahre im Geschäft gehalten hat.

 

 

A weng was allgemeines======>

 

Satanismus

Ursprünglich verstand man unter Satanismus die Verehrung oder die Anbetung eines höheren Wesens, welches die christliche Religion als absolut böse definierte. Die Ursprünge dieser Form des Satanismus liegen im Dunkel der Geschichte verborgen; aber es darf vermutet werden, daß erst mit der Verehrung nur eines Gottes der Gedanke entstand, daß es auch eine andere Macht geben müsse; diese Macht wurde als widergöttlich und damit böse verstanden. Mit der Ausbreitung des Christentums wurden die alten Gottheiten (Zeus, Pan, oder auch Wotan und Thor) zu Teufeln oder Dämonen erklärt, was natürlich zu einem raschen Bevölkerungsanstieg in der sog. Hölle führte. Das Mittelalter war voll von Vorstellungen von Dämonen und Teufeln, schwarzer Magie und Hexen. Im Zeitalter der Aufklärung wurde der Satan dann zum Sinnbild für die Freiheit von überkommenen, engen, kirchlichen Vorstellungen. Der moderne Satanismus wurde - wenn nicht begründet, so doch verbreitet - von Anton Szandor LaVey, der mit seiner "Satanic Bible" zu ungeahnter Berühmtheit aufstieg. Er gründete die "Church of Satan" (CoS), von der sich in den 70er Jahren der "Temple of Set" unter Aquino abspaltete. Wesentlich für die Beurteilung des neuen Satanismus ist es nun, daß es nicht mehr um die Verehrung einer höheren Wesens geht, sondern darum, selbst Gott zu werden. Früher wurde Satanismus häufig als Antithese zum Christentum verstanden; auch von dieser Abhängigkeit wollte und mußte sich der Satanismus lösen. Die Ironie an der Sache ist natürlich, daß der Satanismus damit zur Ursünde des Christentums vorgedrungen ist.

Satanismus
Satanismus, die Anbetung Satans, traditionell mit Okkultismus, Hexerei und der schwarzen Messe verbunden. Auch wenn Gelehrte davon ausgehen, dass die schwarze Messe vor dem 19. Jahrhundert lediglich eine literarische Erfindung war, wird sie als der Hauptritus des Satanismus angesehen. Der Zelebrant trägt ähnliche Gewänder wie die christlichen Priester, die eine Messe zelebrieren; auf seinem Gewand sind jedoch Symbole des Teufels, wie z. B. eine Ziege abgebildet. Bei einer schwarzen Messe kann das Kreuz verkehrt herum aufgehängt sein, und sie kann Parodien und Umkehrungen christlicher Gebete und Glaubensbekenntnisse, Tieropfer und rituelle Orgien beinhalten.
Der Satanismus basiert wahrscheinlich auf antikem und mittelalterlichem Dämonenglauben, denn er betrachtet den Teufel weder als Wohltäter noch als Ausgestoßenen, sondern als Feind, der mächtiger ist als die Mächte des Guten, welche sich als unfähig erwiesen haben, ihre Versprechen an die Welt zu erfüllen. Der Satanskult hat Eingang in westliche Jugendkulturen gefunden, etwa bei Bands oder in der „Gruftie-Szene”.


Satanismus

zusammenfassende Bezeichnung (als Begriff im 19. Jahrhundert aufgekommen) für geistige Strömungen und (quasireligiöse) Bewegungen, deren Anschauungen und (rituelle) Praktiken sich teils auf die Umwertung der überlieferten christlichen Satansvorstellungen stützen, teils losgelöst von einem personifizierten Satan oder Teufel) eine allgemeine Philosophie der Unmoral und des Bösen zur Grundlage haben. Der heutige moderne Satanismus ist antichristlich beziehungsweise achristlich, aber auch anarchistisch oder nihilistisch ausgerichtet, vereint sehr heterogene Elemente und drückt sich besonders in Form organisierter Satanskulte aus (Teufelsmesse). In kommerzialisierter Form beeinflusst der Satanismus den Lebensstil Jugendlicher (»Gruftis« ), die Musik (Heavy Metal) und hat auch seinen Ausdruck im Film (»Rosemaries Baby«, 1968, von R.Polanski) und in der Literatur (S.King) gefunden. Allen Formen des Satanismus gemeinsam ist die bewusste Entwertung allgemein geltender ethischer Prinzipien bis hin zur »religiösen« Verklärung des Bösen und der Selbstidentifizierung mit ihm, wobei A. Crowley als Vorbild gilt. Geistesgeschichtlich wurzeln heutige satanistische Auffassungen im (nach-)aufklärerischen literarischen Satanismus (deSade, Byron, Baudelaire, Huysmans u.a.), von dem die neugnostische Satanologie (Luziferreligion) von Autoren wie E.Lévi und H.-P. Blavatsky zu unterscheiden ist.